Das Märchen von Kennzahlen – 

Welche Anforderungen an Kälte- und

Großklimaanlagen wirklich relevant sind

OLIVER BÖTTICHER

OLIVER BÖTTICHER

STULZ GMBH

Oliver Bötticher, Jahrgang 1977, ist gelernter Kälteanlagenbauer. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Servicetechniker für verschiedene Unternehmen der Klima- und Kältetechnik. 2007 wechselte er zur Johnson Controls Systems & Service GmbH, wo er zunächst als Service Projektleiter und später als Vertriebsingenieur tätig war.

Seit 2016 ist Bötticher Key Account Manager Industriekälte bei Stulz GmbH, einem weltweit führenden Systemlieferanten im Bereich Klimatechnik. Seine Schwerpunkte liegen in der industriellen Projektentwicklung, dem Vorantreiben neuer Produktentwicklungen und dem strategischen und operativen Ausbau des Geschäftsbereichs Industriekälte.

Das Märchen von Kennzahlen – Welche Anforderungen an Kälte- und Großklimaanlagen wirklich relevant sind

Ein Großteil der benötigten Energie in Nichtwohngebäuden wird von der Klimatechnik verbraucht. Um die maximale Effizienz der Anlagen zu erreichen, ist es unabdingbar, maßgeschneiderte Lösungen mit dem Betreiber zu erarbeiten. Dabei ist wichtig, das gesamte System zu betrachten und nicht nur die Einzelkomponenten. Das Ergebnis kann sein, dass Glykolsysteme effizienter arbeiten können als reine Kaltwassersysteme. Am Beispiel der Freien Kühlung eines Rechenzentrums erfolgt eine Gegenüberstellung von glykohlhaltigen und eines glykolfreien Systemen.

Zur Reduzierung des CO² Äquivalenz in Kältemittel wurde 2014 durch die EU ein Austrittsszenario entwickelt (Phase Down) und in einer EU-weiten Verordnung festgehalten. Das Phase Down Szenario beinhaltet Verbote des Inverkehrbringens von HFKW Kältemitteln und zeigt eine sukzessive künstliche Verknappung von HFKW-haltigen Kältemitteln mit einem hohen CO² Äquivalent (GWP-Wert = Global Warming Potential).

Wie funktioniert „Phase Down“, welche Kältemittel sind davon betroffen und welche Anforderungen entstehen durch die neuen Kältemittel für Planung und Betreiber? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Vortrag und gibt Antworten darauf.